Starker Jahrgang 2016 sorgt für Medaillenregen bei den Mittelrhein-Kurzbahnmeisterschaften

Mit zahlreichen Titeln, Medaillen und persönlichen Bestzeiten überzeugten die Schwimmerinnen und Schwimmer der SSF Bonn bei den Mittelrhein-Kurzbahnmeisterschaften am 10. und 11. Oktober 2026 im Bonner Frankenbad. Besonders der erstmals startberechtigte Jahrgang 2016 sorgte für einen kräftigen Medaillenzuwachs und hatte maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Gesamtbilanz.

Insgesamt waren bei den Meisterschaften 468 Aktive aus 22 Vereinen mit 2.185 Einzel- und 98 Staffelmeldungen vertreten. Die SSF Bonn gingen mit 53 Aktiven, 324 Einzel- und 18 Staffelmeldungen an den Start. Obwohl damit weniger Bonner Schwimmerinnen und Schwimmer gemeldet waren als im Vorjahr (64 Aktive mit 379 Einzelmeldungen), fiel die Erfolgsbilanz noch besser aus: In den Einzelwettbewerben einschließlich der offenen Finalwertungen steigerten die SSF Bonn ihre Ausbeute von 74 ersten, 39 zweiten und 40 dritten Plätzen im Vorjahr auf 77 erste, 50 zweite und 41 dritte Plätze. Dazu kamen zwei Siege und fünf dritte Plätze in den Staffelwettbewerben, sodass insgesamt 175 Podestplatzierungen zu Buche standen.

Jahrgang 2016 überzeugt mit 14 Siegen  

Sechs Nachwuchstalente des Jahrgangs 2016 sorgten bei ihrer ersten Teilnahme an den Mittelrhein-Kurzbahnmeisterschaften mit insgesamt 14 ersten, drei zweiten und drei dritten Plätzen für einen beeindruckenden Einstand.

Allen voran überzeugte Drago Hohn, der bei sechs Starts ebenso viele Jahrgangssiege feierte. Er gewann über 50, 100 und 200 Meter Brust, 50 Meter Freistil, 50 Meter Schmetterling sowie 100 Meter Lagen. Besonders seine persönlichen Bestzeiten von 39,22 Sekunden über 50 Meter Brust und 1:23,25 Minuten über 100 Meter Lagen waren bemerkenswert.

Nicht weniger erfolgreich präsentierte sich Karla Knoth. Sie sicherte sich fünf Jahrgangstitel über 100 und 200 Meter Freistil, 100 und 200 Meter Lagen sowie 100 Meter Schmetterling. Über 200 Meter Schmetterling kam ein dritter Platz hinzu. Besonders hervorzuheben sind ihre persönlichen Bestzeiten von 2:44,01 Minuten über 200 Meter Freistil und 1:16,14 Minuten über 100 Meter Freistil.

Lientje Laurine Lutz-Dettmer steuerte drei weitere Siege über 50 Meter Rücken, 50 Meter Schmetterling und 200 Meter Schmetterling bei. Hinzu kamen zwei zweite Plätze über 100 Meter Lagen und 100 Meter Schmetterling. Besonders erfreulich: Bei allen sieben Starts erzielte sie persönliche Bestzeiten.

Mit Ida Pollehn, die einen zweiten und zwei dritte Plätze erreichte, stand noch eine weitere Schwimmerin des Jahrgangs auf dem Podium. Damit waren vier der sechs jüngsten Bonner Aktiven an den insgesamt 20 Podestplatzierungen beteiligt.

Zahlreiche Titel und herausragende Leistungen  

Auch in den älteren Jahrgängen glänzten die SSF Bonn mit zahlreichen Titeln, starken Zeiten und großer Vielseitigkeit.

Theodor Grüß (2012) gehörte mit acht Jahrgangssiegen und einem dritten Platz im Finale der offenen Klasse über 50 Meter Rücken zu den erfolgreichsten Bonner Aktiven. Dort sicherte er sich in 27,93 Sekunden Bronze gegen die jahrgangsübergreifende Konkurrenz. Er überzeugte insbesondere auf seinen starken Rückenstrecken mit persönlichen Bestzeiten von 1:00,38 Minuten über 100 Meter und 2:10,57 Minuten über 200 Meter Rücken. Über 200 Meter Freistil verbesserte er sich gegenüber dem Vorjahr deutlich von 2:09,67 auf 2:02,41 Minuten. Auch über 100 Meter Freistil zeigte er mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 55,95 Sekunden seine Klasse.

Daniel Ryvkin (2013) sicherte sich sieben Jahrgangssiege und einen zweiten Platz. Besonders hervorzuheben sind seine persönlichen Bestzeiten von 59,44 Sekunden über 100 Meter Freistil, 2:10,38 Minuten über 200 Meter Freistil und 1:07,91 Minuten über 100 Meter Lagen. Bei allen neun Einzelstarts erzielte er persönliche Bestzeiten.

Auch Hanna Hattingh (2013) gehörte mit drei ersten, drei zweiten und einem dritten Platz zu den erfolgreichsten Bonner Aktiven. Über 200 Meter Freistil verbesserte sie sich im Vergleich zum Vorjahr um mehr als zehn Sekunden auf 2:16,88 Minuten und gewann erneut den Jahrgangstitel. Auch über 400 Meter Freistil steigerte sie sich um fast 19 Sekunden auf 4:56,05 Minuten. Damit verband sie ihre zahlreichen Medaillenerfolge mit einer besonders erfreulichen sportlichen Entwicklung.

Katalin Omai (2011) überzeugte mit insgesamt sechs ersten und einem zweiten Platz. Neben vier Jahrgangstiteln gewann sie auch die offenen Wertungen über 200 und 400 Meter Lagen. Besonders beeindruckend waren ihre persönlichen Bestzeiten von 2:27,45 Minuten über 200 Meter Schmetterling und 4:37,16 Minuten über 400 Meter Freistil. Ihre Erfolge auf unterschiedlichen Strecken unterstrichen einmal mehr ihre große Vielseitigkeit.

Ebenfalls sechs Jahrgangssiege sicherte sich Lasse Anhalt (2014). Zu seinen stärksten Ergebnissen gehörten persönliche Bestzeiten von 2:15,42 Minuten über 200 Meter Freistil und 2:33,17 Minuten über 200 Meter Lagen.

Jana Welinow (2012) sammelte fünf erste, einen zweiten und zwei dritte Plätze. Sie gewann unter anderem die 50 Meter Freistil in persönlicher Bestzeit von 29,22 Sekunden, die 50 Meter Rücken in 32,84 Sekunden und die 100 Meter Lagen in 1:13,33 Minuten – ebenfalls jeweils mit persönlichen Bestzeiten.

Simon Butscheid (2009) gehörte mit vier Siegen, drei zweiten und einem dritten Platz ebenfalls zu den erfolgreichsten Bonner Aktiven. Er überzeugte durch seine Vielseitigkeit und gewann unter anderem die 200 Meter Freistil in persönlicher Bestzeit von 2:04,51 Minuten sowie die Bruststrecken über 100 und 200 Meter.

Auch zahlreiche weitere Bonner Aktive konnten sich über Jahrgangsmedaillen freuen. Julian Sikorski (2012) gehörte mit drei Gold- und drei Silbermedaillen ebenso wie Mirja Lockmann (2011) mit drei Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille zu den besonders erfolgreichen Aktiven. Lotte Preißler (2011) sicherte sich zweimal Gold, zweimal Silber und zweimal Bronze. Antonina Beuteführ (2014), Felix Junyu Zuo (2013) und Pia Chiara Rüberg (2009) gewannen jeweils eine Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille. Nico Meisner (2011) steuerte einen Sieg und zwei dritte Plätze bei, während Tim Leon Köser (2013) einen ersten und einen zweiten Platz erreichte. Caroline Luckert (2008) komplettierte die Erfolge mit einem weiteren Jahrgangssieg.

Zwei Titel und vier Bronzemedaillen in den offenen Finals und direkten Finalen  

Ein weiterer Höhepunkt waren die jahrgangsübergreifenden Finals über die 50-Meter-Strecken. Bei insgesamt zehn Finalstarts sicherten sich die SSF Bonn zwei Gold- und vier Bronzemedaillen in der offenen Klasse.

Adrian Nöttgen (2007) gewann das Finale über 50 Meter Rücken in 26,80 Sekunden und wurde damit Mittelrheinmeister der offenen Klasse. Auch Marlene Balg (2009) sicherte sich einen Titel: Sie gewann die 50 Meter Brust in 33,99 Sekunden und holte darüber hinaus Bronze über 50 Meter Schmetterling in 30,04 Sekunden.

Gleich zweimal auf dem Podium stand Carmen Overberg (2008), die sowohl über 50 Meter Rücken in 30,64 Sekunden als auch über 50 Meter Freistil in 27,41 Sekunden Bronze gewann. Besonders bemerkenswert war außerdem die bereits erwähnte Bronzemedaille von Theodor Grüß (2012) über 50 Meter Rücken in 27,93 Sekunden, mit der er sich gegen zahlreiche deutlich ältere Konkurrenten behauptete.

Mohamed Laadraoui (2011) überzeugte mit einem Titel und einem zweiten Platz in der offenen Klasse. Über 400 Meter Lagen wurde er in persönlicher Bestzeit von 4:55,06 Minuten Mittelrheinmeister, über 400 Meter Freistil sicherte er sich mit 4:15,83 Minuten den Vizetitel. Auch in der Jahrgangswertung sammelte er zahlreiche Medaillen: Silber über 200 Meter Freistil in 2:02,38 Minuten sowie jeweils Bronze über 200 Meter Schmetterling, Rücken und Brust. Damit stand er bei sechs Einzelwettbewerben auf dem Podium und zeigte seine Vielseitigkeit über alle vier Schwimmarten.

Weitere Finalteilnahmen verbuchten Mirja Lockmann (2011) mit Platz fünf über 50 Meter Rücken und Lotte Preißler (2011) mit Platz fünf über 50 Meter Brust. David Overberg (2007) erreichte gleich zwei Finals und belegte sowohl über 50 Meter Brust als auch über 50 Meter Freistil den sechsten Platz.

Deutliche Leistungssteigerungen im Nachwuchs  

Neben den zahlreichen Titeln waren auch die individuellen Fortschritte bemerkenswert.

Christian Krause (2015) gelang eine besonders deutliche Leistungssteigerung. Über 200 Meter Freistil verbesserte er sich gegenüber den Vorjahresmeisterschaften um mehr als 20 Sekunden auf 2:42,42 Minuten. Über 200 Meter Lagen steigerte er sich sogar um rund 25 Sekunden auf 3:01,61 Minuten. Beide Ergebnisse waren persönliche Bestzeiten. Insgesamt sammelte er einen Sieg und fünf zweite Plätze.

Eine beachtliche Entwicklung zeigte auch Barnabas Omai (2014). Er steigerte sich über 100 Meter Schmetterling gegenüber dem Vorjahr von 1:29,94 auf 1:15,77 Minuten und erreichte damit Platz zwei. Auch über seine Bruststrecken konnte er sich deutlich verbessern und weitere zweite Plätze erzielen.

Teamgeist und Erfolge in den Staffelwettbewerben  

Auch die Staffelwettbewerbe sorgten für zahlreiche Erfolgserlebnisse. Besonders viel Grund zur Freude hatten die jüngeren Aktiven: In der Nachwuchswertung der Jahrgänge 2013 bis 2016 gewannen die SSF Bonn gleich beide Mixed-Staffeln. Über 4 × 50 Meter Lagen siegte das Bonner Quartett in 2:06,34 Minuten.

Besonders spannend wurde es über 4 × 50 Meter Freistil: Daniel Ryvkin (2013), Lasse Anhalt (2014), Hanna Hattingh (2013) und Mia Pollehn (2013) lieferten sich mit dem TPSK 1925 ein packendes Rennen und sicherten sich in 1:54,64 Minuten den Sieg – mit gerade einmal 37 Hundertstelsekunden Vorsprung auf die Kölner Konkurrenz.

Auch die Staffeln der älteren Aktiven trugen zur erfolgreichen Bilanz bei. Die Mixed-Staffeln über 4 × 50 Meter Lagen und Freistil sowie die Männerstaffel über 4 × 50 Meter Freistil und die Frauenstaffeln über 4 × 50 Meter Freistil und Lagen sicherten sich jeweils den dritten Platz. Insgesamt standen damit zwei Siege und fünf dritte Plätze zu Buche – und einmal mehr zeigte sich, dass Schwimmen auch als Mannschaftssport jede Menge Spaß machen kann.

Starker Nachwuchs als Grundlage für weitere Erfolge 

Die Mittelrhein-Kurzbahnmeisterschaften 2026 zeigten eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit der SSF Bonn. Zahlreiche Aktive überzeugten mit hochwertigen Einzelleistungen, persönlichen Bestzeiten und einer großen Ausbeute an Jahrgangstiteln. Auch die beiden Titel und vier Bronzemedaillen in den offenen 50-Meter-Finals unterstrichen das hohe sportliche Niveau der Bonner Mannschaft.

Besonders erfreulich war der Auftritt des Jahrgangs 2016, der bei seiner ersten Teilnahme gleich 14 Goldmedaillen und insgesamt 20 Podestplatzierungen erreichte. Gemeinsam mit den Erfolgen und deutlichen Leistungssteigerungen der übrigen Nachwuchsjahrgänge unterstreicht dies das Potenzial der jungen Bonner Schwimmerinnen und Schwimmer.

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